Idee

Mit dem Musikprojekt SONUS LOCI (lat. sonus, Klang; locus, Ort) verwirklicht der Komponist und Klangkünstler Klaus Hollinetz einen langgehegten Traum: möglichst viele Linzer Kirchenräume elektroakustisch und live zu bespielen, Musik zu schaffen, deren zeitliche und räumliche Ausmaße das Gewohnte sprengen und einen musikalischen Bogen anhand der Parameter Raum und Zeit mit all ihren vielfältigen Aspekten zu spannen.

Mit SONUS LOCI geht Hollinetz bewusst einen kompromisslosen Weg. Die einzelnen Konzerte unterziehen sich einer größtmöglichen Reduktion - Einfachheit und Klarheit bilden dabei den Grundrahmen, in dem Licht das einzige zusätzliche Gestaltungsmittel ist.

Kirchenräume als Aufführungsorte bringen für SONUS LOCI zwei zentrale Aspekte mit sich: einerseits die Hinwendung zu spirituellen Fragen und andererseits die vielfältigen Bedeutungsebenen, die aus der Wechselwirkung dieser Orte mit ihren jeweiligen lokalen und sozialen Umgebungen entstehen.

Im inhaltlichen Ansatz des überkonfessionellen Kunstprojekts SONUS LOCI steht ein respektvoller Umgang mit den Glaubensgemeinschaften und ihren Positionen.

In dem von Klaus Hollinetz vorgegebenen musikalischen Rahmen in Form einer elektronischen Live-Raum-Komposition bringen Ensembles und MusikerInnen, die sich vorwiegend mit neuer, experimenteller Musik auseinandersetzen, Improvisationen und Kompositionen, die zuvor gemeinsam mit Hollinetz für die jeweiligen Orte entwickelt worden sind, in die Konzertserie ein. Unter dem Titel SONUS LOCI AETHERIS erklingen an einem Abend unterschiedliche Versionen eines Konzerts an vielen Klangorten gleichzeitig.

EINTRITT FREI bei allen Konzerten der Reihe

Klaus Hollinetz

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Klaus Hollinetz, geb. 1959, lebt und arbeitet in Traun/A.

Seit 2000 Lehrauftrag am IEM der Universität für Musik in Graz.

Zahlreiche Veröffentlichungen, Aufführungen, Installationen, Workshops und Radiosendungen in Europa, Amerika und Afrika.